Money, money, money

Franz Niegelhell | Steiermark Kultur | aus FALTER 20/06 vom 17.05.2006

KUNST Eine Schau über das große Geld macht zurzeit im Grazer Kunstverein Station.

Geld ist eine Sache, die das ganze Leben bestimmt, und die dennoch oft wenig greifbar scheint. Nicht nur, dass man selten eines hat, wenn man es gerade bräuchte. Termingeschäfte, Offshore-Trading, Fondsgeschäfte und ähnliche Dinge konstituieren mittlerweile eine abstrakte Realität, deren Auswirkungen und Einflüsse auf das tägliche Leben immer wichtiger werden. Kunstverein-Chef Sören Grammel hat künstlerische Positionen versammelt, die ihre Standpunkte zu diesem allumfassenden Thema beziehen, indem sie andere zu Wort kommen und so die Materie letztlich doch sehr greifbar werden lassen. Es scheint dabei logisch, dass dem Medium Film und seinen Möglichkeiten,Transzendentales fassbar zu machen, eine zentrale Rolle zukommt.

So zeigt die Holländerin Julika Rudelius in ihrer Filmarbeit "Economic Primacy" fünf Männer in gehobenen Positionen - Staranwälte, Spindoktoren, Werber -, die in einem künstlichen

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