Grün ist die Hoffnung

Steiermark Politik | Christian Maier | aus FALTER 21/06 vom 24.05.2006

DROGEN Seit zehn Jahren arbeitet Karin Petrovic beim Grünen Kreis in der Betreuung von Suchtkranken. Den klassischen Drogenabhängigen, meint die Expertin, gäbe es heute nicht mehr.

Am Ende unserer Therapie steht das Ziel, Menschen den Weg zurück ins Leben zu ebnen." Die Psychotherapeutin Karin Petrovic sitzt in der schmuck eingerichteten Ambulanz des Antidrogenvereins Grüner Kreis in Graz. Vor zehn Jahren baute sie zunächst hier und dann in Klagenfurt die ersten Beratungsstellen dieser Art auf, betreute Suchtkranke stationär in Johnsdorf und kehrte schließlich in die vor kurzem in die Sterngasse übersiedelte Ambulanz zurück. Seit damals, meint sie, habe sich die Szene gewandelt. "Den klassischen Drogenabhängigen, der nur Heroin spritzt, gibt es eigentlich nicht mehr." Vor allem die zunehmende Bereitschaft, Substanzen wie Alkohol oder Rohypnol zu mischen, bereitet ihr Sorgen. Verstärkt widmet sich der Grüne Kreis daher der Präventionsarbeit und übernimmt die Vorbetreuung von


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