Tautologie als Wetterfleck

Steiermark Kultur | aus FALTER 21/06 vom 24.05.2006

GASTKOMMENTAR In der Reportage "Mythos mit Wetterfleck" ("Falter" 16/06) von Helmut Bast zum steirischen Kulturpolitiker Hanns Koren nähern sich Wissenschaftler - unter anderem der Grazer Zeithistoriker Hans-Dieter Binder - dem "Mythos Hanns Koren" analytisch. Heimo Steps greift diesen darauf in einem Gastkommentar ("Falter" 18/06) an. Dies hat den Historiker Heinz P. Wassermann zu einer Erwiderung veranlasst.

Freud-Jahr ist; wer sollte dies angesichts der Philippika von Heimo Steps im Falter infrage stellen. Da geht es um Identifikation, Überidentifikation, Aggression und Verdrängung. Zur Vorgeschichte: Ein Falter-Mitarbeiter hat in einer Reportage darauf hingewiesen, dass der "Brückenbauer" Hanns Koren in seiner Anfangsphase als Politiker in den Fünfzigerjahren via Personalpolitik auch einschlägig rückwärtsgewandt agierte. Zeithistoriker, denen Steps in seinem darauffolgenden Kommentar das Attribut "arrogiert" verleiht, würden das als historisch richtig kontextualisiert qualifizieren.


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