Fremde statt Frauen

Sieglinde Rosenberger und Birgit Sauer | Vorwort | aus FALTER 21/06 vom 24.05.2006

KOMMENTAR Steht Frauenpolitik auf der Agenda der EU-Ratspräsidentschaft?

Welche Rolle spielt die Frauen-und Gleichstellungspolitik in der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft? Ist sie hinter den Hauptschauplätzen wie EU-Erweiterung, Türkeifrage oder EU-Verfassung verschwunden? Eine erste - und für Kritikerinnen und Kritiker der nationalen Gleichstellungspolitik überraschende - Antwort lautet: Es gibt frauenpolitische Initiativen. Frauenministerin Maria Rauch-Kallat (ÖVP) hat eine frauen-und gleichstellungspolitische Agenda für die Ratspräsidentschaft formuliert. Die Themen, mit denen sie als derzeitige Vorsitzende der Frauen-und Gleichstellungsministerinnen der EU zu punkten versucht, lauten: Schließung der Einkommensschere zwischen Männern und Frauen, Gender-Mainstreaming im Gesundheitswesen und erstmals auch "traditionsbedingte Gewalt" wie Zwangsheirat, Genitalverstümmelung und Ehrenmorde.

Traditionsbedingte Gewalt" ist ein Schnittstellenthema zwischen Migration, Integration

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige