Freuen auf den Prozess

Politik | Matthias G. Bernold | aus FALTER 21/06 vom 24.05.2006

PROSTITUTION Die Verdächtigen in der Saunaaffäre warten auf ihre Anklage. Der suspendierte Kriminalist Ernst Geiger ist einer von ihnen.

Als der Falter Ende März Ernst Geiger und dessen Rechtsvertreter Manfred Ainedter in der Kanzlei in der Taborstraße besuchte, verströmte der Anwalt aus allen Poren Zuversicht. "Dieses Verfahren ist innerhalb von einer Woche eingestellt", verkündete damals Ainedter, der dieser Tage auch Austropopstar Rainhard Fendrich in der Koksaffäre vertritt. Jetzt neigt sich der Mai dem Ende zu. Von einer Einstellung keine Rede. Und der anfängliche Zweckoptimismus ist der nüchternen Einschätzung gewichen, dass sich das Verfahren um die Saunaaffäre noch länger hinziehen wird.

Vorige Woche schloss das Büro für Interne Angelegenheiten (BIA), die Antikorruptionseinheit der Polizei, ihre Ermittlungen gegen Geiger ab. Dem bekannten Kriminalbeamten wird angelastet, eine Razzia im Rotlichtmilieu verraten zu haben. Dies wäre ein Verstoß gegen die Paragrafen 302


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