Auszeit zu Hause

Steiermark Stadtleben | Judith Schwentner | aus FALTER 22/06 vom 31.05.2006

LOKALTIPP Um ein feines Frühstück vom Hotelbuffet zu genießen, muss man nicht immer auch für ein feines Zimmer tief in die Tasche greifen. Zumindest nicht im "Daniel".

Wir könnten ja so tun, als wären wir nicht von hier. Einfach ein Hotelzimmer nehmen und von früh bis spät Touristen spielen. Wem diese Variante des Zugangs zur eigenen Stadt doch ein bisschen zu kindisch ist, der kann auch den allerkürzesten Ausbruch aus dem Alltag versuchen: jedenfalls einmal zum Bahnhof fahren. Dann, je nach Konsequenz, erst durch die Bahnhofshalle, auf den Bahnsteig und zurück auf den Bahnhofsvorplatz und nach rechts oder - inkonsequent und hungrig - gleich Richtung Hotel Daniel. Dieses hat seine graue Patina unlängst sehr konsequent abgeworfen, sich gründlich auf seine architektonische Vergangenheit besonnen und strahlt seitdem in jugendlichem, aber doch dezentem Glanz.

Das helle Foyer macht einen sehr freundlichen Eindruck und wirkt versöhnlich auf etwaige morgendliche Ungereimtheiten. Und


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