Hickersbergers Kragen


Klaus Nüchtern
Vorwort | aus FALTER 22/06 vom 31.05.2006

KOMMENTAR Der Teamchef und der Finanzminister im Fernsehen: unschön aus sehr unterschiedlichen Gründen.

Fernsehen ist ein Fenster zur Welt. Im günstigsten Falle schaut die Welt herein und blickt erstaunt auf sich, im schlechtesten Falle schau ich rein und hab's eh schon kommen sehen. So wieder vergangene Woche, als sich mit Bestimmtheit Geahntes zur Gewissheit verfestigte: a) Österreichs Fußballnationalmannschaft hat derzeit allenfalls regionales Niveau, und das gilt b) auch für die österreichische Politik. Die österreichischen Kicker wurden von den Kroaten im Schongang mit 4:1 abgefertigt (siehe auch Armin Thurnhers Essay auf S. 65), und die geplante Fusion von Verbund und OMV endete vorerst als Farce.

Was die wirtschaftspolitische Dringlichkeit des Deals anbelangt, maße ich mir kein Urteil an. Es weckt allerdings mein Misstrauen, wenn Michael Fleischhacker in der Presse das Scheitern der Fusion leitartikelnd als "Niederlage der Vernunft" ausweist und statt Argumenten nur eine aus

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