"Leben im Treibhaus"

Politik | Robert Misik | aus FALTER 22/06 vom 31.05.2006

PHILOSOPHIE Stardenker Peter Sloterdijk über die Verwirrung als Produktivkraft, die verdichtete Welt des "Kapitalinnenraums", seine prägenden Jahre als Bhagwan-Jünger in Poona und die Gemeinsamkeiten von Linken und Banken.

Peter Sloterdijk, 58, ist Rektor an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien und zählt spätestens seit dem Start der TV-Sendung "Das Philosophische Quartett" (ZDF) zur ersten Liga der Denkerprominenz. Doch eigentlich ist Sloterdijk, der mittlerweile seinen Lebensmittelpunkt in Wien hat, schon seit seinem ersten Buch ein Star des Geisteslebens: 1983 schlug seine "Kritik der zynischen Vernunft" geradezu ein. Auch danach erwies sich Sloterdijk immer wieder als Denker, der aufs Ganze geht: Mit seiner Trilogie "Sphären I-III" entwarf er eine große neue Zeitdeutung. Vergangenes Jahr erschien schließlich Sloterdijks Theorie der Globalisierung: "Der Weltinnenraum des Kapitals".

Falter: In einer Rede über die 68er


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