"Adi, stoll auf!"

Kultur | Klaus Taschwer | aus FALTER 22/06 vom 31.05.2006

MARKETING Bei der Fußball-WM treten auch Adidas, Puma, Nike & Co gegeneinander an. Dass es im Kampf der Ausrüster mitunter um einiges härter zugeht als am Rasen, enthüllt ein echter Sachbuchthriller.

Bevor am 9. Juni die erste Partie zwischen Deutschland und Costa Rica angepfiffen wird, steht der Hauptgewinner der Fußball-WM längst fest: Es ist die Sportartikelindustrie, deren Giganten Nike, Adidas und Puma durch das globale Großereignis ein fettes Umsatzplus einfahren werden. Allein bei Adidas soll die Fußballsparte in diesem Jahr statt bisher 900 Millionen 1,2 Milliarden Euro Umsatz bringen, unter anderem durch den Verkauf von 15 Millionen WM-Bällen und 1,5 Millionen Trikots der von Adidas ausgestatteten Nationalmannschaften.

Zu den sechs Teams, die drei Streifen tragen, zählen die Mitfavoriten Deutschland, Argentinien und Frankreich, die man beim traditionsreichen Sportartikelmulti aus Herzogenaurach naturgemäß am liebsten im WM-Finale sehen würde. Der US-Konkurrent Nike hat


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