Stadtleben

Stadtleben | aus FALTER 22/06 vom 31.05.2006

SEX

Verkaufsgespräch Geschichte aus zweiter Hand: Eine Freundin ging letztens zur Kosmetikerin, um sich die Intimzone harzen zu lassen. Okay, das hat jetzt eher nicht direkt mit Sex zu tun, aber vielleicht bedient es ja eine Nische. Die Freundin war Fremdenthaarungsneuling und dementsprechend schamgebeutelt. Viele Fragen begleiteten sie: "Wenn die harzt, wie muss ich daliegen? Kann ich die Unterhose anlassen? Wenn nein und ich noch dazu ein Tutti-Completti-Service haben will, greift die dann echt volle da hin?" Die Kosmetikerin bemerkte das Zögern ihrer Klientin und reagierte sensibel, hochintuitiv und nicht unoriginell: "Anfänger? Ja, das tut sauweh, aber so ganz ohne, das ist schon ein anderes Feeling. Schau, ich zeig dir meine. Meine Kollegin ist auch begeistert - kum, Gaby, zeig her!" Und die Damen ließen die Hosen runter. Und die Freundin schaute das Wunder. In Anbetracht der Chuzpe der zwei Expertinnen, die so eindrucksvoll ihre Künste im Selbstversuch zu visualisieren und daher zu promoten vermochten, hatte die Freundin kein Problem mehr damit, sich in Doggystellung in ihr Schicksal zu ergeben. Ach so, ich habe gefragt: Ja, sie greifen dann auch echt volle da hin. HEIDI LIST

Fussball

Willkommen, Schnabelholz! Bevor die WM losgeht, noch schnell was Wichtiges: Der Cashpoint SC Rheindorf Altach ist in die T-Mobile-Bundesliga aufgestiegen, was ich aus verschiedenen Gründen gut finde. Erstens begrüße ich, dass nach dem unrühmlichen Ende von Schwarz-Weiß Bregenz wieder ein Vorarlberger Verein dabei ist (ideal fände ich eine Liga, in der alle Bundesländer vertreten sind). Zweitens finde ich zwar, dass auch der Lask wieder ganz nach oben gehört, brauche aber nicht drei oberösterreichische Klubs in der Bundesliga. Und drittens hat das Stadion des Aufsteigers einen beinahe schon poetischen Namen: Die Altacher tragen ihre Heimspiele in der Sportanlage Schnabelholz aus. WOLFGANG KRALICEK


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