Jubiläum am Schwedenplatz

120 Jahre Molin-Pradel-Eis

Stadtleben | Wolfgang Paterno | aus FALTER 22/06 vom 31.05.2006

Das ganze Leben ist Eis. Silvios Ehefrau etwa, Deborah, geborene Fontanella. Sie stammt, so wie Silvio, aus einer traditionellen Eismacherfamilie. Remo, Silvios Vater, ist verheiratet mit Dina, Tochter eines berühmten Speiseeiserzeugers. Wenn Remo Molin-Pradel und Sohn Silvio von ihren Verwandten sprechen, von ihren Urururgroßvätern und-müttern, von Arcangelo, Giovanni und Eugenio, Ulivo und Emma, fällt oft der Name Val Zoldana, der Name ihrer Heimat. Das Zoldotal in den italienischen Dolomiten, 600 Kilometer von Wien entfernt, ist seit alters her berühmt für seine Eismacher. "Noch Anfang des 19. Jahrhunderts waren hier 3000 Eiserzeuger beheimatet, die in ganz Europa als Eisverkäufer und-produzenten arbeiteten", sagt Silvio Molin-Pradel, 44, Juniorchef des Eissalons am Schwedenplatz. "Es waren über 3600", bessert Papa Remo nach. Seit 1932 führt die Familie Molin-Pradel ihren Eissalon, mittlerweile in der fünften Generation. 1961 übernimmt Remo das Geschäft von seinem Vater.


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