Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | Klaus Nüchtern | aus FALTER 23/06 vom 07.06.2006

Es ist Freitag. Es regnet. Wolfgang Kralicek muss ins Theater. Sollte in den nächsten drei Jahren ein Roman erscheinen (publish on demand gilt allerdings nicht!), der mit diesem Satz beginnt, spendiere ich dem Autor zwei Kisten inländischen Bieres seiner Wahl. Hier geht's bloß darum, a) einen völlig normalen Arbeitstag zu beschreiben, und b) semi-elegant darauf hinzuweisen, dass Kralicek das Staffelholz des Stachanowismus an Gerald John übergeben hat, wenngleich Kralicek selbst auch alles andere als untätig war und neben dem obligaten Festwochentagebuch (siehe Seite 66) auch noch ein Porträt des Regisseurs Jossi Wieler (S. 67) abgeliefert und einen Nachruf verfasst hat (S. 68). John aber hat praktisch jedes Interview geführt, das in diesem Blatt zu finden ist, wobei er freilich von seinen Kolleginnen Nina Weißensteiner (the Gusenbauer-tapes, S. 8) und Nina Horaczek (die Mück-Mitschnitte, S. 16) tatkräftig unterstützt wurde (vielleicht war's auch umgekehrt, und Weißensteiner


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