"Inzuchtpartei SPÖ"

Politik | Gerald John | aus FALTER 23/06 vom 07.06.2006

konflikt Mit Jahresende muss Pflegeombudsmann Werner Vogt abtreten. Der streitbare Arzt über seinen "Rauswurf", den Notstand in den Altenheimen und die "politische Kurzsichtigkeit" Renate Brauners.

Seit zweieinhalb Jahren treibt sich Werner Vogt in Wiens Altenheimen herum, auf der Suche nach verwahrlosten Bewohnern, überforderten Pflegern und heruntergekommenen Stationen. Ebenso lange erntete der Wiener Pflegeombudsmann für seine Umtriebigkeit fast nur Lob - zumindest offiziell. Ab nächstem Jahr wird sein Posten im Dienste der Alten in dieser Form nicht mehr existieren. SP-Gesundheitsstadträtin Renate Brauner legt die Pflegeombudsstelle mit der Patientenanwaltschaft zusammen (siehe Kasten). Sehr zum Unmut des 68-jährigen Vogt.

Falter: Was haben Sie angestellt, dass Sie ab nächstem Jahr nicht mehr Pflegeombudsmann sein dürfen?

Werner Vogt: Es ist ein grundsätzlicher Irrtum passiert. Ich bin gerufen worden, um mich um das Schicksal von Pflegepatienten zu kümmern. Doch Stadträtin Brauner


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige