INTERVIEW HARRY JENNER

"Ein Wochenende abrocken"

Kultur | aus FALTER 23/06 vom 07.06.2006

Harry Jenner, 34, ist als Geschäftsführer und Hauptgesellschafter der Firma Musicnet neben diversen kleinen und mittleren Club-und Hallenkonzerten unter anderem auch fürs Salzburger Frequency-Festival verantwortlich. Innerhalb weniger Jahre hat sich der gelernte Programmierer, Kurzzeit-BWL-Student und einstige Flex-DJ von einem Nachwuchspartymacher und Kleinveranstalter unter vielen zur heimischen Schlüsselfigur im konzertanten Alternative-Pop-Geschehen entwickelt.

Falter: Großfestivals boomen - allerdings nur am Land. Warum gibt es in Wien kein Festival?

Harry Jenner: Weil es keine passende Venue mit Festivalatmosphäre gibt. Auch auf der Donauinsel kann man es nicht machen, weil da nicht gecampt werden darf.

Zu ihrem Frequency-Festival kommen täglich 40.000 Besucher. Hieß es nicht immer, Österreich sei zu klein für derartige Veranstaltungen?

Ich war auf jedem Forestglade in Wiesen, ich war aber auch schon auf anderen europäischen Festivals. Irgendwann dachte ich mir: Das kann es


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