Zurück in die Zukunft

Kultur | Maya Mckechneay | aus FALTER 23/06 vom 07.06.2006

FILM Nach zwanzig Jahren kommt Hayao Miyazakis Animationsepos "Das Schloss imHimmel" ins Kino und verschlägt einem den Atem.

Mit jedem Film von Hayao Miyazaki stellt sich aufs Neue die Frage: Wie den Inhalt einer Orgie aus Linien, Farben, Popsongs, flatternden Fabelwesen und unmöglichen Raumkonstruktionen in Worten wiedergeben? In dieser Hinsicht bildet "Das Schloss im Himmel" ("Tenkû no shiro Rapyuta"), den der japanische Animationsstar bereits 1986 fertig stellte und der nach dem weltweiten Erfolg von "Prinzessin Mononoke" oder "Chihiros Reise ins Zauberland" nun in frischer Synchronfassung ins Kino kommt, keine Ausnahme.

Versuchen wir es trotzdem: Ein kulleräugiges Mädchen fällt aus einem Raumschiff auf die Erde und wird dort vom jungen Minenarbeiter Pazu geborgen. Sheeta trägt einen wundersam leuchtenden, türkisen Kristall um den Hals, dem wiederum eine Reihe zwielichtiger Gestalten des unbenannten Landes nachjagen. Auf ihrer gemeinsamen Flucht zu Fuß, auf Schienen und in der


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