Malerei als Zeitschleife

Kultur | Nicole Scheyerer | aus FALTER 23/06 vom 07.06.2006

KUNST Karlheinz Essl hat die "Neue Leipziger Schule" entdeckt. Eine Ausstellung zeigt die Ankäufe zusammen mit den DDR-Vorläufern der Künstler.

But is it from Leipzig?", hört man dieser Tage US-Sammler auf Kunstmessen fragen. Wer schon bereit ist, für ein Gemälde mindestens 100.000 Euro zu investieren, der will schließlich die heißeste Ware. Und die stammt dank Künstlern wie Neo Rauch oder Matthias Weischer seit Anfang des neuen Jahrtausends aus Leipzig. An der "Neuen Leipziger Schule" scheint heute kein Sammler mehr vorbeizukommen. Auch Karlheinz Essl fühlte sich "sofort in den Bann gezogen" von den figurativen Großformaten, die so meisterhaft gepinselt und kunsthistorisch inspiriert sind. Die Schau "Made in Leipzig" zeigt nun die Senkrechtstarter des Malereiwunders im Verbund mit ihren Vorläufern und Lehrern.

Die Wiege der ostdeutschen Erfolgsgeschichte liegt in der Hochschule für Grafik und Buchkunst. Der Ausstellungsparcours beginnt mit einer Rauminstallation von Thilo Schulz,


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