Lärm im Schrebergarten

Stadtleben | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 23/06 vom 07.06.2006

FESTIVAL Das Noise-Festival Ruin lässt die U2-Baustelle Praterstern erzittern. Ausgedacht hat es sich Peter Nachtnebel.

Wenn bei Wien-Konzerten die Band dem Besucher einen Scheitel zieht, dann ist es gut möglich, dass Peter Nachtnebel seine Finger im Spiel hatte. Der ehemalige Skug-Redakteur ist seit Jahren einer der umtriebigsten Veranstalter von Musik zwischen Noise, Avantgarde, Rock und - als Ruhepol - Singer/ Songwritern in der Stadt.

Dieses Wochenende richtet Nachtnebel in der U2-Baustelle Praterstern das zweite Ruin-Festival aus, das sich durch ein ambitioniertes Programm auszeichnet. "Man ist halt zusammengesessen und hat gejammert, dass man seit Wochen kein gutes Konzert mehr gesehen hat", erinnert sich der 31-Jährige an den Anstoß. Und wenn man dann noch bekennender "Livemusikjunkie" und aktiv wie Nachtnebel ist, kann aus wienerischem Jammern schon mal ein ganzes Festival entstehen.

Als Klammer für das Ruin, das im Vorjahr im Cabaret Renz stattfand, war schnell "extreme Musik"


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