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Kaffeehaus neu

Stadtleben | aus FALTER 23/06 vom 07.06.2006

Das Kaffeehaussterben hat nicht nur aufgehört, es ist in diesem lange Zeit als hoffnungslos angesehenen Bereich sogar eine gewisse Dynamik eingekehrt:

Café Museum, Operngasse 7, Tel. 586 52 02, Mo-Sa 8-24, So 10-24 Uhr.

Wurde vor zweieinhalb Jahren generalerneuert und wieder aufgesperrt. Man sah: Nicht jede Renovierung nach originalen Bauplänen muss automatisch ein tolles Kaffeehaus ergeben.

Café Oper, 1., Opernring 2/ Karajanplatz , Tel. 533 89 90, Mo-Sa 8-24, So 9.30-24 Uhr.

Eröffnete Ende vorigen Jahres in der Oper, äußerst klassische Anmutung sowohl bei Design wie Karte, außerdem Opernübertragungen live.

Coffee Day, 1., Tegetthoffstraße 7, Tel. 599 99 125, tägl. 9-24 Uhr.

Pionierlokal einer indischen Coffeeshopkette, eher indifferentes Design, seltsam wienerisch-indisch fusionierte Speisekarte.

Café Markusplatz, 1., Tuchlauben 16, Tel. 533 41 36, Mo-Fr 7.30-19, Sa 8.30-19 Uhr.

Das beste Kaffeehaus seit langem: Markus Muliar übernahm im Frühling das Café Tuchlauben, änderte außer Namen und Vorhang fast nichts und kocht erstklassiges Gulasch sowie tollen Italoespresso.

Café Jelinek, 6., Otto-Bauer-Gasse 5, Tel. 597 41 13, tägl. 9-21 Uhr.

Auch das legendäre Jelinek wurde 2004 neu übernommen, und zwar von den benachbarten Steman-Leuten. Alles blieb beim Alten.

WEIN - Goldberg ist in den letzten Jahren einer der populärsten Namen für Weine überhaupt, und es scheint auch überall solche Goldberge zu geben. Zum Beispiel in Großriedenthal, wo Josef Bauer interessante Silvaner keltert und auch einen Riesling Goldberg, der mit knackiger Frucht und einem zarten Botrytisschleier beeindruckt. Unkomplizierter Riesling für jeden Anlass.

Preis: E 6,20, Bewertung: 3/5 (gut), bei Josef Bauer, Hauptstr. 68, 3471 Großriedenthal, Tel. 02279/72 04


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