Alle Vöglein, alle

Stadtleben | Klaus Taschwer | aus FALTER 23/06 vom 07.06.2006

ORNITHOLOGIE Beim dritten Austrian Birdrace in Wien geht es darum, in 24 Stunden möglichst viele verschiedene Vogelarten zu beobachten.

Der frühe Vogel fängt den Wurm. Das gilt auch für jene Vogelfreunde, die dieses Wochenende am dritten Austrian Birdrace in Wien teilnehmen. Konkret heißt das: Ihr Wecker wird am Samstag um vier Uhr läuten, denn in den frühen Morgenstunden sind besonders viele Vogelarten zu hören.

Erfahrene Birder, wie sich die Hobby-und Profiornithologen nennen, können nämlich nicht bloß Nachtigall und Lerche an ihrem Gesang voneinander unterscheiden, sondern noch ein paar Dutzend andere ihrer gefiederten Freunde.

In Österreich sind nicht nur solche Wettbewerbe ein etwas schrulliger Freizeitspaß von einigen wenigen, sondern auch Bird-Watching an sich. Christoph Roland, einer der wenigen Profis, schätzt die Zahl der echten Birder hierzulande auf zwei-bis dreihundert. In Italien sind es hundert Mal mehr. Und im angloamerikanischen Raum, wo sich auch Premierminister


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