Ums Leben spielen

Steiermark Kultur | Tiz Schaffer Und Thomas Wolkinger | aus FALTER 23/06 vom 07.06.2006

INTERVIEW Der frühere Nationalteamspieler Gilbert Prilasnig über Österreichs WM-Chancen, Rauchen beim Training, den Cup der guten Hoffnung und den Ursprung des Spiels.

Wäre da nicht die Verletzung in letzter Sekunde vor dem Abflug gewesen, Gilbert Prilasnig hätte sich mit der Teilnahme an der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich einen Bubentraum erfüllt. Heute bereitet er sich auf seine nächste WM vor. In Südafrika. Denn der frühere Sturm-Star und Nationalteamspieler, heute bei DSV Leoben aktiv und Student der Linguistik, trainiert die österreichische Mannschaft für den Homeless-Worldcup, die Fußball-WM der Obdachlosen, die von 24. bis 30. September in Kapstadt über die Bühne geht. Im Jahr 2003 von der Grazer Straßenzeitung Megaphon ins Leben gerufen, ist der Worldcup in kurzer Zeit zu einem globalen Cup der guten Hoffnung gewachsen.

Falter: Kann Österreich Weltmeister werden?

Gilbert Prilasnig: Im Homeless-Worldcup?

In Deutschland wäre es schwierig.

In Südafrika wahrscheinlich


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