"Ich ändere mich nicht"

Politik | Matthias G. Bernold Und Nina Horaczek | aus FALTER 24/06 vom 14.06.2006

SICHERHEIT Innenministerin Liese Prokop über Ausländerhatz und religiös-konservative Attitüden, die Unvermeidbarkeit von Polizeiübergriffen und darüber, dass sie sich Peter Pilz besser als HC Strache auf der Regierungsbank vorstellen kann.

Für die Fußballweltmeisterschaft ist Liese Prokop gerüstet. Beim Eröffnungsspiel in München war die Innenministerin live im Stadion, in ihrem Büro in der Herrengasse steht ein gewaltiger Flachbildfernseher bereit. Und die Tickets für das Endspiel hat die 65-Jährige auch schon in der Tasche. In den Spielpausen muss sie noch für einen großen Ausländerreformgipfel Zeit finden, der - wie sie im Falter-Gespräch ankündigt - nun doch noch "vor dem Sommer" stattfinden soll (siehe Kasten). Zu diskutieren gibt es einiges: Nicht nur die Handhabung der Schubhaft und die jüngste Novelle des Fremdenrechts sorgt bei Menschenrechtsorganisationen für Empörung, auch ihre eigenwillige Interpretation der jüngsten Integrationsstudie wurde massiv kritisiert.


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