Knecht

Gab Jelinek ihren Hund nicht weg?

Politik | Doris Knecht | aus FALTER 24/06 vom 14.06.2006

Um vier lasse ich am Rande der Schwulenwiese die Füße in den Zürichsee hängen, um acht sitze ich in Wien vor meinem Computer und denke über die Fortsetzung der Hundekolumne nach. Das ist nicht leicht, wenn man direkt von einem Gelände kommt, auf dem Badetuch an Badetuch extrem gutaussehendes Männermaterial herumliegt und Muskelmasse präsentiert. Hunde, Kinder und der Vatertag, an den mich der Lange per SMS aus Wien erinnert, spielen dort eine überaus untergeordnete Rolle. Die Kerle verwirren mich so, dass ich meinen Flieger grad noch so kriege und anderntags ausgeruht in den täglichen Morgen-Infight mit meiner Tochter gehen kann. Das zieh ich nicht an. Dann das. Das zieh ich nicht an. Dann das. Das ziehe ich SICHER nicht an. So, letzte Chance: das. Nein. Dann brülle ich, sie soll sich doch selber was suchen. Dann schmeißt sie sich heulend aufs Bett. Dann materialisiert sich in meinem Kopf eine Liste von Dingen, die bis elf erledigt sein müssen, und ich brülle, dass sie sich


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