BILDERBUCH

Kultur | aus FALTER 24/06 vom 14.06.2006

Es sind die Momente, von denen jeder Fotoreporter träumt. Zufall spielt dabei eine noch größere Rolle als Können: Der Bildband "Photos That Changed the World" stellt eine Aufnahme des brennenden San Francisco nach dem Erdbeben von 1906 an den Anfang. Der Großteil der Fotografien hält tragische Ereignisse fest. Darunter Pulitzer-Preis-Fotos, wie die von Eddie Adams festgehaltene Erschießung eines Vietcong im Jahr 1968 durch einen südvietnamesischen Polizeichef. Der begleitende Text klärt über die amerikanische Propagandapolitik auf, die der Wirkung dieses als Antivietnamkriegsdokument berühmt gewordenen Fotos gegensteuerte. Erfreulichere Momente: Charles küsst Diana, Armstrong trottet über den Mond, Pelé macht Brasilien zum Weltmeister.

Peter Stepan (Hg): Photos That Changed the World. München 2006 (Prestel). 192 S., E 20,60 / N. S.


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