Halbzeitjause

Italien!

Extra | aus FALTER 24/06 vom 14.06.2006

Pizza, riefen sie in der Redaktion, und die Kinderaugen leuchteten. Aber die kommt doch im Karton. Ja, sagte ich, aber sie pappt und ist halbkalt, und der Teig ist zu dick. Wir machen sie selber! Dazu nehmen wir fertigen Pizzateig, teilen ihn in etwa drei bis vier Zentimeter lange Stücke, die wir zu Bällen formen und dann mit einem bemehlten Nudelwalker (zur Not mit einer bemehlten Flasche) zu kleinen runden Teigtellern von drei bis vier Millimeter Dicke auswalken. Mit den Fingern einen etwas dickeren Rand formen. Diese kleinen runden Pizzaböden setzen wir mit etwas Abstand nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Backblech (oder putzen Sie gern Backbleche?) und heizen das Rohr auf 220 Grad vor. Für die Tomatensauce nehmen wir eine Zwiebel und drei vier Knoblauchzehen, schälen sie und schneiden sie klein. In etwas Olivenöl anschwitzen, aber keine Farbe nehmen lassen. Einen Esslöffel Tomatenmark einrühren, mit pürierten Tomaten aus dem Packerl aufgießen (für jede Pizzette etwa zwei Esslöffel), mit Salz, Pfeffer, Oregano, Thymian würzen, eine Viertelstunde köcheln, dabei ab und zu rühren. Dann abkühlen lassen und auf den Pizzetten verteilen (genau, wie in der Pizzeria gesehen, also den Rand freilassen). Mozzarella dünn schneiden, so drauflegen, dass dazwischen Tomaten sichtbar bleiben; etwas geriebenen Parmesan drüberstreuen, Belag nach Wunsch draufgeben; ich persönlich finde die klassische Margherita am besten. Im Rohr backen, bis der Teig durch und der Käse geschmolzen ist (etwa zehn Minuten). Mit etwas Olivenöl beträufeln. A. T.

Was Sie brauchen: Pizzateig (fertig), Tomatenpüree (Packerl), Tomatenmark, Mozzarella, Parmesan im Stück, 1 Zwiebel, 4 Knoblauchzehen, Oregano, Thymian, Salz, Pfeffer, Olivenöl, Backpapier, Mehl.

An dieser Stelle zeigt Armin Thurnher schnelle Rezepte für schnelle Snacks aus einzelnen Nationen - was aber keine Präferenz bedeutet.


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