Eine weiße Mischung

Steiermark Politik | Gerlinde Pölsler | aus FALTER 24/06 vom 14.06.2006

DRITTES LAGER Ein Jahr nach der Scheidung von BZÖ und FPÖ raufen ihre steirischen Ableger darum, wer die Bettler besser jagt und leiser schreit. Zu tun wollen sie nichts miteinander haben - doch sie haben mehr gemein, als sie sich eingestehen wollen: vor allem Probleme.

Keine geringe Erfolgsbilanz hatte das steirische BZÖ anlässlich seines ersten Geburtstags zu vermelden: Man sei nunmehr als "vernünftige und weiße Oppositionskraft" etabliert. Weise halt, erklärt Obmann Gerald Grosz den kleinen Verschreiber. Derlei Details vermögen den flott formulierenden obersten steirischen Orangen nicht zu zerknirschen. Sogleich ist eine Erklärung zur Hand: Rechtschreibreform. Na ja, jedenfalls sei die Politik des BZÖ im Gegensatz zu der der Freiheitlichen lösungsorientiert und seriös. An einer Auswahl launiger Sager über die Blauen, im Stakkatotempo zum Besten gegeben, soll es nicht hapern: "Die Auftritte von Strache, die auf 1500 Megahertz stattfinden, dass es den Viktor-Adler-Platz fast


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige