Tor mit Düse

Steiermark Stadtleben | Tiz Schaffer | aus FALTER 24/06 vom 14.06.2006

WISSENSCHAFT Die TU Graz will beim Roboter-Fußball-Cup in Bremen einnetzen. Teamchef Gerald Steinbauer über die Grenzen der Intelligenz.

Schiaß, du Trottel!" Wer jetzt glaubt, solch emotional aufgeladenen Zuspruch finden ausschließlich nichtprogrammierte Kicker, der irrt. In der Hitze des Gefechts geht auch Gerald Steinbauer, Coach des Robocupteams der Technischen Universität, derart streng mit seinen vierzig Kilo schweren Minirobotern ins Gericht. Vergebene Liebesmüh, denn in die Programmierung der Roboter darf während des Spiels ohnehin nicht eingegriffen werden. Und die Zurufe hören sie nicht. Doch mit diesem Problem sind auch die meisten Fernsehsportler vertraut. Die Spielergebnisse sind aber beim weltmeisterlichen Robocup 2006, der diese Woche in Bremen über die Bühne geht, laut Steinbauer ohnehin nicht von vorrangiger Bedeutung.

Eine Woche lang duelliert sich sein Team mit dem Namen Mostly Harmless mit 350 Teams aus vierzig Nationen. Unterstützt wird Steinbauer von rund zwanzig


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