Jedenfalls weg aus Graz

Herwig G. Höller | Steiermark Stadtleben | aus FALTER 25/06 vom 21.06.2006

STADTGESCHICHTE In Graz wurde die akademische Karriere von Nikola Tesla (1856-1943), einem der wichtigsten Erfinder des späten 19. Jahrhunderts, verhindert. Zum 150. Geburtstag "schenkt" ihm die TU Graz nun eine Hochspannungshalle.

Ende 1878 war Nikola Tesla plötzlich verschwunden. Auch die Polizei konnte nicht weiterhelfen und seine Freunde in Graz befürchteten schon das Schlimmste: dass sich der Studienabbrecher in die kalte Mur geworfen haben könnte. Tesla lebte, hatte aber von Graz die Nase voll. Insbesondere nachdem der 22-Jährige wegen Nichtbezahlung der Studiengebühren von der k.k. Technischen Hochschule geflogen war. Ohne es jemandem zu sagen, war er einfach nach Marburg abgerauscht. Und wurde von dort wenige Wochen später, wohl wegen Mittellosigkeit, ins heimatliche, im heutigen Kroatien gelegene Gospi- abgeschoben. Der Versuch eines der bedeutendsten Erfinder des späten 19. Jahrhunderts, in Graz ein technisches Studium zu absolvieren, endete in einem Fiasko.

Dabei hatte

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