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Blindes Eck

Steiermark Stadtleben | Donja Noormofidi | aus FALTER 25/06 vom 21.06.2006

Die nagelneue Schloßberg-Apotheke in der Hofgasse sieht von außen nicht aus wie eine Apotheke, was ein Vorteil und ein Fluch zugleich ist. Ein Vorteil, weil sie mit den großen Fensterflächen für eine Apotheke ziemlich hübsch ist; ein Fluch, weil die Kunden die Apotheke nicht als solche erkennen. "Die stehen auf der gegenüberliegenden Straßenseite bei der Bäckerei Edegger und fragen nach uns", sagt Chefin Eva Baumann, die sich trotzdem konsequent weigert, ihre schönen Fenster mit branchenüblichen Plakaten vollzukleistern. Vor wenigen Monaten übernahm sie die Apotheke zum Goldenen Hirschen in der Sporgasse, taufte sie um und wechselte Personal und Standort. Entscheidungen, mit denen Kunden und Nostalgiker keine Freude hatten: Die Apotheke zum Goldenen Hirschen gab es in der Sporgasse schließlich schon immer, sie war ein Traditionsbetrieb - und plötzlich sollte sie weg? Für Baumgartner war der alte Name mit Misswirtschaft verbunden, die Apotheke habe in den letzten Jahren nur


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