"Absolut schwachsinnig"

Politik | Nina Horaczek | aus FALTER 26/06 vom 28.06.2006

ÖGB Der Eisenbahner-Gewerkschaftsvorsitzende Wilhelm Haberzettl erklärt, wieso die Gewerkschaft die Reform falsch angeht, weshalb es künftig öfter zwischen SPÖ und ÖGB krachen wird und wie er die Republik lahm legen will.

Am Wochenende gab es die erste Runde in Sachen ÖGB-Reform. In einer Klausur beschloss die Gewerkschaftsspitze, dass die Fachgewerkschaften künftig mehr Macht erhalten sollen, dass der ÖGB-Präsident in Zukunft nur 11.000 Euro verdienen darf und dass die ÖGB-Zentrale verkauft wird. Wenige Tage zuvor hatte SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer verkündet, in seinem Parlamentsklub gäbe es künftig keinen Platz für ÖGB-Spitzenfunktionäre. Der Eisenbahner-Gewerkschaftschef und Sozialdemokrat Wilhelm Haberzettl, selbst Mitglied der ÖGB-Reformgruppe, ist mit der Stoßrichtung der Reform nicht zufrieden und erklärt im Falter-Gespräch auch, was er von Gusenbauers Gewerkschafterrauswurf aus dem Parlament hält.

Falter: Wird Alfred Gusenbauer Kanzler?

Wilhelm Haberzettl: Ich


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