"Siegen ist unmenschlich"

Kultur | Gerhard Stöger | aus FALTER 26/06 vom 28.06.2006

SZENE WIEN Der Radiomacher, Musiker und Generaldilettant Fritz Ostermayer ist fünfzig. Ein Gespräch über würdeloses Altern und Berufsjugendlichkeit, psychotische Leidenschaften und Dorfdiscos.

Fritz Ostermayer war ein Spätzünder. Seine erste Band hatte der Burgenländer erst im späten Teenageralter, zum Journalismus fand der Theaterwissenschafts-Studienabbrecher überhaupt erst Mitte zwanzig. Seitdem aber zählt der in seiner Arbeit geradezu exzessiv leidenschaftliche Ostermayer zu den stimmgewaltigsten Kulturkritikern des Landes. Seine stets von radikaler Subjektivität geprägten Texte erschienen Mitte der Achtziger im Falter, später im Standard. Vor allem aber kennt man den auch als Musiker, Plattenaufleger, Autor und Performer Tätigen als Radiomacher: Gemeinsam mit Werner Geier fungierte Ostermayer jahrelang als Leithammel der legendären "Musicbox" auf Ö3. Seit dem Sendestart von FM4 ist er Mitarbeiter des Jugendradios, wo er gemeinsam mit Thomas Edlinger die Sonntagabendsendung


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