STREIFENWEISE

Kultur | Michael Omasta | aus FALTER 26/06 vom 28.06.2006

Musik ist unser täglich Brot", sagt Maria Bethânia über ihre Heimat und ihre brasilianischen Landsleute. Die charismatische Sängerin, die ihr Gesicht die meiste Zeit hinter kaffeeuntertassengroßen, orange getönten Sonnenbrillen verbirgt, muss es wissen. Sie galt als Muse der brasilianischen Gegenkultur, bevor sie zur Königin der romantischen Balladen wurde. Der auf die Herstellung von Musikdokumentationen spezialisierte Regisseur Georges Gachot vertraut in "Maria Bethânia, música é perfume" ganz der Kraft der Musik und der dunkel verführerischen Stimme seiner Titelheldin, die nachts am besten zur Geltung zu kommen scheint. Der überwiegende Teil der "Stimmungsbilder", die die Songs illustrieren, wurde in der Dämmerung und den wee small hours of the morning gedreht; und selbst bei Livekonzerten der Sängerin markiert das Verlöschen der Hauptscheinwerfer einen Höhepunkt ihres Auftritts. Mit von der Partie sind Nana Caymmi, Gilberto Gil sowie Caetano Veloso, ihr älterer Bruder,


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