Neue Kraft

Stadtleben | Martina Stemmer | aus FALTER 26/06 vom 28.06.2006

WIEDERGUTMACHUNG Der jüdische Traditionsverein S. C. Hakoah bekommt ein neues Sportzentrum. Nach über sechzig Jahren Heimatlosigkeit.

Jetzt fehlt nur noch das Geld fürs Schwimmbecken. Zweieinhalb Millionen Euro muss man dafür aufstellen. Und zwar möglichst schnell. Denn der Rest der Anlage ist finanziert und soll ab Juli, spätestens August gebaut werden. Über sechzig Jahre lang trainierten die Hakoah-Sportler auf dem Gelände befreundeter Vereine, jetzt bekommt der jüdische Traditionssportclub endlich wieder sein eigenes Trainingscenter. Ab 2008 können die Hakoahner auf einem 20.000 Quadratmeter großen Gelände nahe dem Praterstadion kicken, boxen, Tennis spielen und, wenn alles gut geht, auch schwimmen. Für den Bau des Hallenbades haut sich Starschwimmer Markus Rogan mächtig ins Zeug: "Niemand verdient ein solches Sportzentrum mehr als der Verein Hakoah. Das ist das Mindeste, was man an Wiedergutmachung tun kann." Sieben Millionen Euro schießen Bund und Land für den Neubau


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