Kubasta trinkt Matcha


Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 26/06 vom 28.06.2006

NEUES LOKAL Espresso war gestern. Jetzt kommt japanischer Grüntee in allen nur denkbaren Variationen und Aggregatzuständen.

Das Geschäft in der Faulmanngasse beim Naschmarkt mietete Ayumi Kondo, Inhaberin des Nippon-Ya-Spezialitätengeschäfts und früher Partnerin im legendären Izakaya-Lokal Haizaki san no omise, schon vor eineinhalb Jahren. Was damit zu tun sei, wurde ihr aber erst unlängst bei einem Besuch in Tokio klar, wo nämlich gerade ein eklatanter Matchaboom grassiert und wo die Starbucks-mäßigen Matchaketten (z.B. Koots) nur so aus dem Boden schießen.

Zur Erinnerung: Matcha gilt als der edelste aller japanischen Grüntees, besteht aus strahlend erbsgrünem Pulver und wird in der hochgradig rituellen Teezeremonie gereicht. In den letzten Jahren wurde aber nicht nur entdeckt, dass der grüne, nach Erbsen und Sprossen schmeckende und mit dem Bambusbesen schaumig gerührte Tee ganz unglaublich gesund ist, sondern seine Zubereitung wurde auch den modernen Zeiten angepasst: also

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