Ambivalenz der zweiten Reihe

Steiermark Kultur | Franz Niegelhell Und Thomas Wolkinger | aus FALTER 26/06 vom 28.06.2006

JOANNEUM Museums-und Kunsthaus-Intendant Peter Pakesch zieht Bilanz: warum es im letzten Jahr weniger Besucher gab, warum es trotzdem künftig noch mehr Joanneum geben wird, was Peter Weibel vom Alltag versteht und warum eine Kunstuni für Graz vielleicht doch keine so gute Idee ist.

Peter Pakesch ist ein Freund der feinen Signale. Das Poltern liebt er nicht. Dafür, sagt der gebürtige Grazer, der lange Jahre als umtriebiger Galerist in der Wiener Kunstszene und als Direktor der Kunsthalle Basel arbeitete, habe er nicht die Goschen. Auch den Rahmen für die Präsentation des Jahresberichts des Joanneums haben er und sein Co-Geschäftsführer Wolfgang Muchitsch vergangene Woche daher mit Bedacht gewählt. In der letzten Herbst mit großem Erfolg neu eröffneten Alten Galerie im Grazer Schloss Eggenberg - vor einem Gemälde von Teodor Ghisi aus der Gegenreformation, das eine Glaubensunterweisung zeigt - versuchten die beiden Joanneum-Chefs überzeugend darzulegen, warum das Haus, das zweitgrößte


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