Kantinenwechsel

Steiermark Stadtleben | Judith Schwentner | aus FALTER 26/06 vom 28.06.2006

LOKALTIPP Die Gastronomie im Kunsthaus hatte bislang kein leichtes Spiel. Versuch Nummer drei bestätigt aufs Neue die Schwierigkeiten des Standortes.

Es war einmal die Stadt für ein ganzes Jahr Kulturhauptstadt. Und die bekam ihr Kunsthaus. Die vielen erwarteten Besucher des neuen architektonischen Aushängeschildes sollten natürlich auch kulinarisch entsprechend versorgt sein. Wir erinnern uns: Zuerst war der hohe Anspruch. Mit Konstantin Filippou war ein wirklich guter Koch im Haus. Mit Vipers, dem Verein für Popkultur, wurde auf Partyvolk gesetzt. Das allerdings blieb leider aus.

Anlauf Nummer zwei: Der Wiener Szenetiger Mario Soldo versuchte, dem coolen Betriebskantinenflair des Lokals die Coolness zu nehmen und setzte unter dem Namen "Gasthaus Kunsthaus" auf ein wenig mehr Volksnähe. Und scheiterte ebenfalls.

Kein Wunder, könnte man meinen, wenn die Rahmenbedingungen alles andere als klar sind. Ist das Lokal ein Kaffeehaus, ist es Bar, ist es Restaurant, ist es gehobene Kantine,


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige