KNECHT

Mir kein Dessert, danke

Politik | Doris Knecht | aus FALTER 27/06 vom 05.07.2006

Trotz des Ungemachs bezüglich seines Bulldingshundes lud der Herr Kabarettist den Langen und mich zur Feier seines Geburtstages. Und kürzlich erst hatten wir wieder mit irgendjemandem, der sie gleichermaßen großartig fand, über die großartige Möetly-Crüe-Bio "The Dirt" gesprochen, da fanden wir, das sei für einen Kabarettisten mit Stil und Geschmack ein feines Präsent. Also überreichten wir das Buch mit so zittriger Vorfreude auf die unvermeidlich folgende Verzückung, als sei es ein Packen Fotos unserer Kinder. Erst als der Kabarettist das Geschenk enthüllte, fiel uns spontan ein, dass es der Kabarettist gewesen war, mit dem wir jüngst so begeistert über die schöne Möetly-Crüe-Bio konversiert hatten. Scheißpeinlich, wenn Sie mich fragen.

Dafür musste ich dann wieder mal erklären, warum ich denn immer so schiach über mein Familienleben schriebe. Für alle, die neu dazugekommen sind: weil der Unterhaltungswert der idyllischen Familie als solche unterirdisch ist. Weil


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