TIER DER WOCHE

Bissigkeiten


Peter Iwaniewicz
Stadtleben | aus FALTER 27/06 vom 05.07.2006

Schöne, neue Ferienwelt. Pünktlich mit dem Schulschluss beginnt die große Urlaubssause, und ganze Völker besiedeln plötzlich Gegenden, in denen ausländische Menschen und fremde Tiere wohnen. Und da Touristenextremitäten dazu neigen, gebissen, gestochen, genesselt und sonst wie geschunden zu werden, veröffentlichen viele Länder darüber auch warnende Infos. Australien brüstet sich mit dem Titel "Gefährlichster Kontinent der Welt", kann aber bei genauerer Betrachtung außer kommunen Haien, Krokodilen, Schlangen und ein paar wirbellosen Tieren keine besonders hinterfotzigen Lebewesen herzeigen.

Afrika überrascht in seiner Hitparade der gefährlichsten Tiere mit der Nummer eins, dem Flusspferd. Hippos sind für mehr menschliche Todesfälle verantwortlich als alle großen Raubtiere Afrikas zusammen. Neben Attacken auf Boote marodieren diese Paarhufer nächtens über Felder und durch Dörfer, wo sie wie Eisbären in Alaska die Mülltonnen nach Essensresten durchsuchen und unvorsichtigen

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