Knecht

Mieten ist doch irgendwie charakterlos

Politik | Doris Knecht | aus FALTER 28/06 vom 12.07.2006

Die Wohnungen, in die ich dieser Tage eingeladen werde, sind dazu angetan, die ungutesten Aspekte meiner eh schon beklagenswerten Tierkreisdisposition herauszuarbeiten. 150 Quadratmeter Architektenneubau mit Riesenterrasse und grünem Rieseninnenhof, 200 Quadratmeter Loft mit Terrasse und Garten, 400 Quadratmeter Altbau mit einer Art Privatau. Neid. Will auch. Warum haben die, was ich nicht habe. Das Übliche. Aber das Wohnen mit Wiese steht im Moment nun mal in meiner Prioritätenliste ganz oben; hat wohl was mit der Hitze zu tun und damit, dass mir die Kinder alle Tage zur Kenntnis bringen, dass sie auch so einen Garten wollen wie der Jakob und die Fritzi, nicht nur so einen popeligen kleinen Balkon wie wir. Einen Gar-ten. Ja, ich hab's kapiert.

Mir steht der Sinn allerdings mehr nach einer Wochenendhütte am Land, in der richtigen Natur sozusagen, und Honzo mailt, haha!, zehn Bobopunkte! Und wenn du dann einen Lärchenriemenboden reinlegst, nochmal 15 drauf! Ich maile, Honzo, du hast


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