STREIFENWEISE

Kultur | Michael Omasta | aus FALTER 28/06 vom 12.07.2006

Drei kleine Buben machen sich auf Entdeckungsreise in die Erwachsenenwelt. Bilike, Dawa und Erguotou sind Freunde auf Zeit, denn die Eltern eines der Buben sind Nomaden; am Ende des Films werden sie weiter durch die Steppe von Ostasien ziehen. In ausgesucht beeindruckenden Panoramabildern erzählt "Mongolian Ping Pong" (Regie: Ning Hao) ihre Geschichte - und die eines Pingpongballs. Der treibt eines schönen Tages das Flüsschen herunter, das sich à la Robert Smithson sanft durch die unendliche Landschaft schlängelt. Bilike fischt ihn aus dem Wasser und hat keine Ahnung, was das ist: ein Vogelei oder gar Zauberwerk? Als weder die Eltern noch die Großmutter eine plausible Antwort auf seine Fragen geben können, kommt Bilike zu dem Schluss, dass es sich dabei wohl um eine Leuchtperle handeln müsse. Nun ja. Bis sich das Rätsel letztlich doch noch aufklärt, erleben die Freunde ein nächtliches Gewitter, sitzen zum ersten Mal vor einem Fernsehgerät, starten eine Expedition nach Peking,


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige