Besser standeln

Stadtleben | Martina Stemmer | aus FALTER 28/06 vom 12.07.2006

MÄRKTE Wien hat seit kurzem eine neue Marktordnung. Mit kundenfreundlicheren Öffnungszeiten will man mehr Leute auf die Märkte locken. Für viele Standler zahlt sich das längere Arbeiten aber gar nicht aus.

Über die Palmen sieht man hier erst einmal hinweg. Und das ist gar nicht so leicht, denn die knallbunten Dinger sind immerhin gute sechs Meter hoch und stehen mitten im Verkaufsgebiet. Die Brunnenmarktstandler ringsherum schütteln den Kopf, zucken mit den Achseln oder lachen laut los, wenn man sie auf die zwei seltsamen Plastiktrümmer vor dem türkischen Restaurant Kent anspricht. Hier hat man jetzt andere Sorgen. Die Händler, die im frisch sanierten Abschnitt zwischen Payergasse und Friedmanngasse ihre Waren verkaufen, haben harte Zeiten hinter sich. Jetzt ist man einfach nur froh, dass alles vorbei ist. Für existenzbedrohende neun Monate mussten sie ihre gewohnten Stellplätze verlassen und in weniger belebte Bereiche rund um die Brunnengasse umziehen. Jetzt kehren die 18 Gemüse-,


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