STADT LAND

Steiermark Politik | aus FALTER 28/06 vom 12.07.2006

BETTELN Wird wohl nichts mit dem von ÖVP-Bürgermeister Siegfried Nagl angeregten und vom Modell der Stadt Fürstenfeld inspirierten allgemeinen Bettelverbot für die Stadt Graz ("Falter" 23/06). Zwar wagte sich Nagls Stellvertreter Walter Ferk (SPÖ) noch nicht an eine definitive Positionierung seiner Partei, SPÖ-Klubmann Karlheinz Herper sprang aber selbstbewusst in die Bresche. "Unvorstellbar", dass die SPÖ im Herbst bei Nagls Antrag mitstimmt. Da auch Grüne und KPÖ dagegen sind, ist das Bettlerverbot jetzt schon tot. Klar auch die Position von SP-Sozialstadträtin Tatjana Kaltenbeck: Den "Ruf nach Vertreibung" sieht sie als "gefährliche Entwicklung" und fordert eine "differenzierte Diskussion".

BALKAN Der handgeschriebene Zettel zur Neuorganisation der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Grazer Uni ("Falter" 27/06) - Stichwort "Balkanstudien" - hat vergangene Woche zum Rücktritt des Gewi-Dekans Bernhard Hurch und seines Forschungsdekans Michael Walter geführt.


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