Froh zu sein ...

Vorwort | Armin Thurnher | aus FALTER 29/06 vom 19.07.2006

Seinesgleichen geschieht ... bedarf es wenig, und wer froh ist, ist Minister. Karl-Heinz Grasser über seinen neuesten Skandal.

Herr Finanzminister sind froh. Konnten wieder im Fernsehen. Da ihm die Industriellenvereinigung keine Homepage schenkte, was der Rechnungshof nicht kritisierte, da er sich nicht nach Monaco einladen ließ, da ihm nie upgegradete Flüge aufgedrängt und Kitzbüheler Bauernhäuser umgewidmet werden, wogegen man sich nicht wehren kann, war er froh, bei Ingrid Thurnher (mit mir weder verwandt noch verschwägert) zu sagen, warum er Wolfgang Flöttl nicht kennt, sich wieder von Meinls aufs Boot einladen lassen würde, und warum hinter allem Bösen die grünen Sozen stecken. Dabei formulierte er so großartig, dass ich seinen Text (© ZiB2) als literarisches Dokument hier auszugsweise abdrucke. In Groszbuchstaben formuliere ich Fragen der Moderatorin um. Kursiv bedeutet Lob für besonders gelungene Formulierungen. Grasser:

Ich kenne den Herrn Flöttl de facto nicht. Ich


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