Die Unbeugsamen

Medien | Nina Horaczek | aus FALTER 29/06 vom 19.07.2006

ORF Während es auf dem Küniglberg kriselt und die Qualität der Berichterstattung sinkt, ist im Radiosender Ö1 nicht nur das Programm hörenswert, sondern auch die Stimmung besser. Wie macht das der kleine blinde Bruder?

Der Unterschied sei ganz einfach: "Wenn man am Küniglberg aus dem Fenster schaut, blickt man entweder auf eine Schrebergartensiedlung oder auf einen Friedhof. Dieser Ausblick scheint sich auch in den Köpfen mancher Leute dort oben eingebrannt zu haben", meint Eugen Freund, der frühere Washington-Korrespondent des ORF, der seit zwei Jahren wieder im Radio werkt, "wer aber vom Funkhaus in der Argentinierstraße aus dem Fenster schaut, der sieht auf der einen Seite fröhliche, junge Menschen im Garten des Theresianums und auf der anderen Seite eine lebendige Stadt." Das spiegle sich auch im Programm wider.

Wer über die Qualität der ORF-Berichterstattung schimpft, fügt meist im selben Atemzug hinzu, es sei ein Glück, dass es wenigstens Ö1 gebe. Dabei hätte das öffentlich-rechtliche


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