"Prestige reicht nicht"

Kultur | Nicole Scheyerer | aus FALTER 29/06 vom 19.07.2006

Kunst & Ökonomie Der holländische Künstler und Ökonom Hans Abbing fragt sich, warum die meisten Künstler nicht von ihrer Arbeit leben können. Ein Gespräch über Sinn und Unsinn von Subventionen, symbolische und materielle Werte.

Letzte Woche fand in Wien die 4. Internationale Konferenz zu Kulturpolitikforschung statt. An die vierhundert Soziologen, Politikwissenschaftler, Urbanisten, Kulturschaffende und-beamte kamen zusammen, um in Workshops ein weites Feld zu beackern. Einer der Eröffnungsredner der Konferenz war der Niederländer Hans Abbing, der durch sein Buch "Why Are Artists Poor?" (2002) bekannt wurde. Der Falter sprach mit einem Mann, der aus eigener Erfahrung weiß, wovon er spricht: Vor seiner Lehrtätigkeit an der Rotterdamer Erasmus-Universität war der 60-jährige Professor für Kunstsoziologie selbst als freischaffender Künstler tätig.

Falter: In Ihrem Buch treten Sie als gespaltene Persönlichkeit auf: Da heißt es abwechselnd "als Künstler glaube ich" und "als


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