Mindfuck der Banker

Franz R. Hahn | Vorwort | aus FALTER 30/06 vom 26.07.2006

BANKENKRACHS Was Bawag und Hypo Alpe-Adria gemeinsam haben: Spekulationsgeschäfte, die die Manager nicht verstanden.

Österreich hat über 800 Banken, zwei davon, nicht die unbedeutendsten, sind kürzlich in starke Schieflage geraten. Die Ursachen für die Fastpleiten beider Banken sind im Wesentlichen die gleichen. In der medialen Öffentlichkeit hat sich jedoch der entgegengesetzte Eindruck verfestigt. Die Bawag-P.S.K.-Krise wird zunehmend in die Nähe eines Kriminalfalls gerückt. Die Bawag strauchelte zwar über einen Kredit im dreistelligen Millionenbereich an das US-Brokerhaus Refco, das kurz darauf in Konkurs ging. Beinahe zu Fall brachten sie jedoch Medienberichte über nicht veröffentlichte Verluste im Zusammenhang mit hochspekulativen Derivatgeschäften in den späten 1990er-Jahren. Die Bawag-Krise wurde damit zum Bawag-Skandal. Jene, die es immer schon gewusst haben, fanden sich bestätigt: Geldgeschäfte und Politik (auch Interessenpolitik) mischen sich auf Dauer schlecht.

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