INTERVIEW PETER ZELLMANN

"Mindestens drei Wochen"

Stadtleben | aus FALTER 30/06 vom 26.07.2006

Peter Zellmann leitet das Institut für Freizeit-und Tourismusforschung in Wien. Der Falter sprach mit ihm über das Verreiseverhalten der Österreicher und gängige Urlaubsklischees und holte sich Tipps zum richtigen Erholen.

Falter: Herr Zellmann, erklären Sie doch bitte, wie man richtig Urlaub macht.

Peter Zellmann: Zuerst muss man wissen, welcher Urlaubstyp man ist: Bin ich ein Komplementärurlauber oder bin ich ein Kontrasturlauber? Der Komplementärurlauber weiß, was ihm fehlt, und sucht ganz bewusst den konstruktiven Ausgleich. Der Kontrasturlauber ist der, der das Gegenteil des Alltags sucht. Wobei man diese Identität durchaus wechseln kann, das ist man nicht für sein Leben. Der Haupturlaub sollte dann mindestens drei Wochen dauern. Im Realfall hat man oft nicht einmal zwei Wochen Zeit. Kurzurlaube, Eventreisen und Städtereisen nehmen zu - aber das sind alles nur sinnvolle Erlebniszusätze.

Muss man in die Ferien überhaupt weit weg fahren?

Nein, gar nicht. Urlaub zu Hause, drei


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