Hightech statt Kuhmist

Stadtleben | Thomas Prlic | aus FALTER 30/06 vom 26.07.2006

STADTENTWICKLUNG Am Areal rund um die Rinderhalle in St. Marx soll in den nächsten Jahren ein neuer Büro-und Technologiestandort entstehen - für den allerdings noch die Nutzer fehlen.

Die Rinderhalle St. Marx ist ein imposantes Trumm von einem Gebäude: 175 Meter lang, 114 Meter breit, 17 Meter hoch, 20.000 Quadratmeter Grundfläche. In der Nachbarschaft hat die 1891 errichtete, von Rudolf Frey geplante Schmiedeeisenkonstruktion aber keinen leichten Stand: Im Vergleich zum angrenzenden T-Center, dem stolzen neuen Firmensitz von T-Mobile, wirkt selbst die riesige Rinderhalle ein klein wenig verloren.

Ihre besten Zeiten hat die denkmalgeschützte Konstruktion längst hinter sich. Zwölf Jahre stand die baufällige Halle leer, jetzt lässt die Stadt sie um 9,5 Millionen Euro sanieren. Am Areal rundherum soll außerdem bis 2012 auf insgesamt 160.000 Quadratmetern ein neuer Büro-und Technologiestandort für IT-Firmen, Biotechbetriebe und Medienunternehmen entstehen - Hightech statt Kuhmist


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