TIER DER WOCHE

Her mit mehr

Stadtleben | Peter Iwaniewicz | aus FALTER 30/06 vom 26.07.2006

In einem Fachmagazin wie dem Spektrum der Wissenschaften existiert kein Sommerloch. Gerne wird dortorts zwar das schwarze Loch hermeneutisch abgezirkelt, aber sonst wird inhaltlich nicht um Elektronenbreite nachgelassen. Während andere Magazine ihr laues Sommersüppchen kochen, erfreut uns die Juliausgabe des SpdW mit längst fälligen Erkenntnissen aus dem Quantenuniversum: "Aus den Bahnen bizarrer Quasiteilchen, sogenannten Anionen, lassen sich Knotenstränge in der Raumzeit flechten." Diesen schönen Satz darf man jetzt gar nicht durch langwierige Warum-und-wieso-Fragen profanisieren, sondern sollte hinter all den Quarks und Quanten die Existenz eines höheren Wesens mit Hang zum textilen Werken erkennen.

Mit der Frage, ob Glück und Unglück in unserem Leben Zufall oder Absicht sind, hat sich der britische Psychologe Richard Wiseman von der University of Hertfordshire auseinander gesetzt. Er suchte per Zeitungsinserat ausgesprochene Glückspilze und Pechvögel und untersuchte dann deren


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