Ortskaiser im Widerstand

Steiermark Politik | Herwig G. Höller | aus FALTER 31/06 vom 02.08.2006

DORFPOLITIK Die Öblarner Finanzmisere ist deutlich schlimmer als bisher angenommen, der von der Landesregierung abgesetzte BZÖ-Bürgermeister negiert den Prüfbericht, strotzt vor Selbstvertrauen und findet alles halb so schlimm.

Ich fühle mich als gewählter Bürgermeister bis 2010." Anton Knerzl, Tankstellenbesitzer, Exnationalratsabgeordneter der FPÖ, neuerdings BZÖ-Bezirkschef und seit 11. Juli nur noch Exbürgermeister des obersteirischen Öblarn, strotzt vor Selbstvertrauen. Trotz eines desaströsen Prüfberichts zur Gemeindegebarung, seiner vom Land Steiermark verordneten Absetzung und Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Seine Absetzung hätten - so Knerzl - erfolglose Gegner von ÖVP, SPÖ und FPÖ generalstabsmäßig geplant, die Vorwürfe seien konstruiert, im Prüfbericht sei sehr viel falsch. Und schuld an der Öblarner Finanzmisere seien ausständige, von der ehemaligen Landeshauptfrau Waltraud Klasnic und ihrem Nachfolger Franz Voves aber zugesagte Bedarfszuweisungen:


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