"Einfach nur kuschen?"

Politik | Julia Ortner Und Nina Weissensteiner | aus FALTER 31/06 vom 02.08.2006

NAHOST Der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Anas Schakfeh, über das Existenzrecht Israels, Militäraktionen der Hisbollah, die zögerliche Uno und wobei man die islamische Welt vergessen kann.

Knapp drei Wochen dauerte der Krieg im Libanon an, als sich die Uno am Wochenende zu einer offiziellen Erklärung durchrang: Angesichts der Entwicklung im Nahen Osten zeigte sich der Sicherheitsrat "besorgt über die Gefahr einer weiteren Eskalation" und kündigte an, jetzt zügig an einer dauerhaften Lösung der Krise zu arbeiten. Die Vereinten Nationen waren vor allem von dem israelischen Luftangriff auf das südlibanesische Dorf Kana, bei dem mehr als fünfzig Zivilisten getötet wurden, und dem Bombardement eines UN-Beobachterposten im Libanon, dem vier Blauhelme zum Opfer fielen, "extrem schockiert".

In Österreich protestierte die Islamische Glaubensgemeinschaft gegen "die unverhältnismäßige und unangemessene israelische Waffengewalt". Anas Schakfeh, gebürtiger Syrer, 1965


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